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21 works Michael Günzer | Fatma Güdü | Conny Maier | Allistair Walter | Julian Simon | Ausstellungseröffnung Do 19. Nov. 2026 | 19:30 Uhr Zur Ausstellung spricht Valentin Haemmerle Ausstellungsdauer 19. Nov. bis 19. Dez. 2026 Ein Kunstparcours mit Seltenheitswert Das hat es in der Galerie.Z in dieser Art noch nicht gegeben. Denn 20 Kunstschaffende mit ihren Werken in einer einzigen Ausstellung zu präsentieren, ist eine Premiere und ein Kraftakt. Doch der Künstler Linus Barta, der die Kuration dieser Schau übernimmt, hat sich dazu entschieden. Entgegen der ursprünglichen Idee der Galerie, ihn als Solokünstler zu zeigen, hat er sich für eine Gruppenausstellung stark gemacht. Darin sieht der gebürtige Bregenzer, der in Hard und in Wien lebt und arbeitet, einen deutlichen Mehrwert. Mit „21 works“ - so lautet schlicht der Titel der Schau - liefert er den überzeugenden Beweis dafür. Künstler und Netzwerker in Personalunion 2021 war Linus Barta mit „ Müde Pferde“ in der Galerie.Z vertreten. Er hat an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Daniel Richter und Marina Grzinic und an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig studiert, zudem hat er in Philosophie diplomiert. Für die aktuelle Ausstellung konnte er Kunstschaffende aus seinem Freundes- und Bekanntenkreis gewinnen, die alle spontan zusagten. So entstand eine Gruppe von 21 Künstlerinnen und Künstlern, die laut Linus Barta eine „stimmige Präsentation“ garantieren. Bedeutender Anteil an Papierarbeiten Dazu zählen weiters: Fatma Güdu, die häufig Frauen portraitiert, Michael Günzer ist für die Portraits populistisch agierender „starker Männer“ wie Elon Musk oder Vladimir Putin bekannt. Janosch Dannemann behandelt dickes Papier mit Buntstiften, verreibt und massiert die Farben in die Blätter ein, die auf Spuren von Menschen und Tieren verweisen. Asli Ozdemir arbeitet interdisziplinär, beschäftigt sich mit intergenerationalen Erfahrungen, setzt sich dabei häufig selbst und ihre Familie in Szene. Die aus der Slowakei stammende Katarina Spielmann studierte wie Linus Barta bei Daniel Richter. Buntes und Chaotisches und zugleich einengende Regeln kennzeichnen ihr Oeuvre. Nach Beendigung ihres Studiums der Humanmedizin in Tiflis folgte Nino Svireli ihrem Künstlergen und studierte Malerei in Hamburg. Ihr osteuropäischer Background im Umgang mit Frauen ist ihr besonders wichtig. Tom Gully, der auch im Eventbereich tätig ist, erschafft mit seiner Kunst wirkungsvolle Illusionen. Ricardo Passaporte aus Portugal verfügt über einen Master in Fashion Design, lässt sich von seiner impulsiv entstehenden Kunst gerne selbst überraschen. Breiteren Bekanntheitsgrad erlangte er mit seiner Serie, die von der Marke „Lidl“ beeinflusst ist. Viel Raum für Figuratives Malerische Positionen säumen den vielversprechenden Kunstparcours. Allistair Walter, 2024 nominiert auf der shortlist für den prestigeträchtigen MONOPOL „Young Generation Artist Award“, transformiert Schnappschüsse und Polaroids in autonome Malerei. Als echtes Berliner Nachwende-Kind thematisiert er Gemeinschaft, Ekstase, Freundschaft und Intimität. Sein Studienkollege Julian Simon verwendet nur fünf Farben, von Titanweiß bis Ultramarinblau. Rätselhafte Objekte und traumähnliche Szenerien dominieren sein Werk. Der Kärntner Dominik Scharfer bevorzugt eine naiv-infantile Malweise, um Gebotenes, Verbotenes, Konventionen und Erlebtes zu persiflieren und zu interpretieren. Rigoros brachial verfährt der gebürtige Kroate Tin Trohar mit seinen Arbeiten. Er malt und zerteilt, zerschneidet seine Bilder, bis er meint, den perfekten Bildausschnitt zu haben. Von Philip Müller, der auch international sehr erfolgreich unterwegs ist, gibt es noch mehr Figuratives. Der Linzer Gregor Fuchs, der am liebsten im öffentlichen Raum ausstellt, wird eventuell einen Druck beisteuern. Alle hier Genannten verbindet eine Präferenz für besondere Ästhetik, die von lebendiger Farbigkeit, starkem Ausdruck und profunder Technik bestimmt ist. Auf der Zielgeraden Mit skulpturalen Beiträgen biegt der Parcours in die Zielgerade ein. Neben Rainer Grilberger wird Merlin Luczynski, der über die Ausbildung zum Stukkateur zur Kunst gelangt ist, die Positionen komplettieren. Seine Exponate sind tief verwurzelt mit dem erlernten Handwerk, wobei der Kontrollverlust über deren Entstehungsprozess ein zentrales Element seines künstlerischen Verständnisses bildet. Dominika Bednarsky, die ihre Installationen ortsspezifisch gestaltet, zeigt eine farbenfrohe Keramik. Simone Kennedy Doig, die zwischen Trinidad und London lebt, verarbeitet "ihr Leben in Form einer tagebuchartigen künstlerischen Zusammenschau".
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